Chronik

Chronik des Schützenvereins Sprötze Kakenstorf

 

 

 

 

 

Der erste Weltkrieg endete 1918. Nach den Leiden und Entbehrungen denken die Bürger Anfang der zwanziger Jahre daran, sich wieder ein lebenswertes Leben zu gestalten. So wächst auch der Gedanke, Vereine aus traditionellen, sportlichen und Geselligkeitsgründen ins Leben zu rufen.

Schützenvereine gab es schon lange. Teilweise konnten diese Vereine auf jahrhundertealte Traditionen zurückblicken.

Nach vielen Gesprächen ist es dann 1921 in Sprötze soweit. Männer aus den Gemeinden Sprötze und Kakenstorf finden sich zusammen, um einen Schützenverein zu gründen.

In dem Gründungsprotokoll heißt es:

11 Am 28.9.1921 wurde von dem Briefboten H. Heise, wohnhaft in Sprötze, eine Versammlung zwecks Gründung eines Schützenvereins einberufen. Erschienen waren 27 Mann. Sämtliche Anwesende erklärten sich mit der Gründung eines Schützenvereins einverstanden" .

Schon vor diesem Tage beschäftigte man sich eingehend mit der "Schützenplatz-Frage". Mehrere Möglichkeiten wurden geprüft, erwiesen sich aber teils aus finanziellen, teils aus baulichen Gründen als nicht realisierbar. So waren ein Gelände gleich rechts hinter der Bahnbrücke, im Verlauf der jetzigen Kirchenstraße, sowie ein Gelände in der Wasserstrecke im Gespräch. Schließlich bot der Gastwirt Louis Kröger dem Verein seine Heidekoppel am Grippsberg an. Ein ausgearbeiteter Kontrakt konnte der Gründungsversammlung bereits vorgelegt werden. Er wurde einstimmig angenommen.

 

 

 

Bereits ab dem 16.10.1921 werden sonntäglich unter Aufsicht von August Dähn von 8 bis 11 Uhr die Ausschachtungsarbeiten für den Schießstand durchgeführt. Vorgesehen waren drei Scheibenstände und ein Vogelstand.

Auch die Uniformfrage erörterte man sogleich bei der Vereinsgründung. Jeder Schütze hatte einen Schützenhut zu tragen. Die Beschaffung von Uniformröcken wurde hingegen zurückgestellt. Das Gründungsgeld betrug 50,- Mark und der jährliche Mitgliedsbeitrag 10,- Mark.

Sehr bald fanden sich Interessenten für ein Trommler- und Pfeifenkorps. Zunächst wurden zwei Trommeln und sechs Querpfeifen angeschafft. Tambourmajor war Heinrich Heise. Schließlich wurden noch hölzerne Gewehre für den Ausmarsch beschafft.

 

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